Reiseführer rund um Tasmanien – Urlaub im Südpazifik (Australien)
Klippen von Tasmanien
Tasmanische Klippen

Tasmanien Reiseführer

Weiterführendes

Wetter und Klima auf Tasmanien

Tasmanien liegt im Südpazifik und an der Südostspitze des australischen Kontinents. Das Klima und die wetterlichen Verhältnisse auf der Insel ähneln somit auch sehr denen des benachbarten Festlandes.
Obwohl das Wetter nicht gerade Hauptanziehungspunkt für Touristen ist, ist doch gerade für viele Urlauber von der Nordhemisphäre die angenehmeren Bedingungen Tasmaniens eine willkommene Abwechslung zu den heimatlichen Wechselwetter.
Wie in Australien auch gibt es im Grunde genommen keinen richtigen Winter wie man ihn beispielsweise in Mittel– und Osteuropa kennt. In Tasmanien sind die Winter mild.

New Norfolk Fluss - Tasmanien Trotz der Nähe zu Australien fallen die Mischungen aus verschiedenen Wetterlagen auf Tasmanien relativ häufig aus. Das ozeanische Klima ist längst nicht so beständig. Durch die Lage und die vorherrschenden verschiedenen Windrichtungen, sowie den umliegenden Meeresströmungen kommt es nicht selten zu sehr wechselhaften Witterungen. Ähnlich zu den Wetterlagen im Hochgebirge schlägt ein sonniger Tag schnell zu einem kleinen herbstlichen Regentag um. Oder ein schweres Gewitter verwandelt sich von einer Minute auf die andere in einen sonnigen und heiteren Tag, an dem man nichts lieber täte als die Wanderschuhe anzuziehen und die gesamte Insel auf einmal zu entdecken.
Allgemein ist aber eine wetterfeste und vor Regen schützende Kleidung zu empfehlen. Die stark von einander abgegrenzten und sich unterscheidenden Jahreszeiten wie man sie auf der Nordhalbkugel kennt, gibt es auf Tasmanien eher nicht. Die Winter sind zwar mit schon gut einmal bis zu 10° C sehr mild, dennoch sind im Sommer Temperaturen jenseits der 20°C– Grenze nicht zu erwarten. Im Gegenteil kann es unter Umständen sogar zu leichten Schneeschauern kommen. Insbesondere Bergwanderer sollten sich daher genaue Wetterinformationen im Vorfeld ihrer Bergtouren holen. Die zusätzlich starken bis stürmischen Winde lassen nicht selten auch in der eigentlich warmen Jahreszeit Nachtfröste und eisige Bergwinde entstehen. Diese heftigen und böigen Winde sorgen gleichzeitig auch für einen fast ganzjährigen Neiderschlag – zumindest auf der westlichen Hälfte Tasmaniens.

So ist es in diesem Teil der Insel auch windiger und das Wetter an sich auch wesentlich empfindlicher, was plötzliche Wetteränderungen und umschlagende Winde hier üblich machen. Folglich ist der Osten Tasmaniens wettertechnisch ruhiger und ausgeglichener. Die Winde sind weniger stürmisch und die Wetterlage insgesamt beständiger. Zusätzlich tragen die Meeresströmungen zum unterschiedlichen Wetter bei. Vor dem Osten von Tasmanien findet man warme Ströme und der Westen wird von kalten Wassermassen aus Richtung Südpol umströmt.
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