Nach dem ersten Eindruck erinnert die Landschaft etwas an die von Südafrika und nahe liegend auch an die von Australien. Bei einer Rundfahrt um die gesamte Insel entdeckt man neben dem Regenwaldstreifen auch Abschnitte mit ebenen Gras- und Buschlandschaften. Unterbrochen werden diese Ministeppen von einigen oasen-ähnlichen Seengebieten und Sümpfen.
Bedingt durch die unterschiedlichen Meeresströmungen und vorhaltenden Winde teilt sich das landschaftliche Bild Tasmaniens in Ost und West auf. Der östliche Teil der Insel ist eher von struppigen Trockensträuchern bewachsen. Hier findet man Eukalyptusbäume und verschiedene Akazien in kleineren Wäldern und vereinzelten Hainen. In einem der vielen Moorsümpfe kühlen sich die zahlreichen Kleintiere und Vögel ab. Im Westen Tasmaniens sieht man dagegen eher üppigen Wuchs. Die tropische Pflanzenwelt ist dort geprägt durch hoch reichende, fast Wohnhaus große und dicht bewachsene Buchenwälder. Durch das Klima und die entsprechende Lage blüht die gesamte Flora Tasmaniens so gut wie ganzjährig. Diese immergrüne Insel beherbergt auch eine Vielzahl an Tieren. Tasmaniens Fauna fasziniert in aller erster Line durch sein Artenreichtum. Weltweit bekannt ist der tasmanische Teufel. Es ist eine spezifische Art aus der Gattung der Beuteltiere. Der nachtaktive Räuber hat schwarzes Fell und spitze Eckzähne. Sein nächtliches Geheul lässt einen sofort erkennen, dass es sich um selbigen handelt.
Neben diesem animalischen Wahrzeichen sieht man analog zum australischen Festland auch auf Tasmanien Kängurus, Wallabies oder Emus. Auch Wombats, ebenfalls ein Beuteltier, sieht man in den Bäumen sitzen. Auch in der Luft sieht man scheinbar bei jedem Blick einen neuen bunten Federträger. Zusätzlichen huschen immer wieder hier und da Fledermäuse durch die Dämmerung.
Weltweit einzigartig sind ohne Frage die Ameisenigel und die Schnabeltiere. Letztere sind deswegen so erstaunliche Geschöpfe, weil sie zwar Eier legen, ihre Brut aber dennoch wie Säugetiere an den Zitzen des Muttertieres aufziehen. Vor der Küste Tasmaniens erblickt man viele Walarten und Delfine. Dazu tummeln sich vielerlei Seevögel und Möwen über den schäumenden Wellen, immer auf der Jagd nach Fisch und anderem Meeresgetier.